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Wandertour auf der Halbinsel Krim (15 Tage / 14 Nächte)

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Steil zum Meer abfallende, pinienbewachsene Karstfelsen, Tafelberge mit Laub-wald, weinbewachsene Berge vulkanischen Ursprungs und eine traumhafte Südküste mit Zypressen, Palmen und Feigenbäumen – wohl nirgendwo sonst in Europa gibt es eine solch große landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Die kleinen Kurorte aus dem 19.Jh. mit verwinkelten Gassen und ihren an den Hang gebauten Häusern mit Weinranken über den Höfen und blühendem Oleander in den Vorgärten haben ein ganz besonderes Flair.

Reiseverlauf:

1. Tag:Anreise

Flug nach Simferopol – die Hauptstadt der Halbinsel Krim. Flug Frankfurt - Simferopol. Transfer zur Unterkunft nach Bachtschisaraj.

2. - 4. Tag: Bachtschisaraj - Maria-Himmelfahrts-Kloster - Tafelberg Tschufut Kale - Marmorhöhle - Großer Canyon der Krim

img khan-palast Die kleine Stadt Bachtschisaraj (dt.: „Palast im Garten“) im Bergland der Krim war bis Ende des 18. Jh., als die Halbinsel dem Russischen Reich einverleibt wurde, die Hauptstadt des Chanats der Krimtataren. Die islamischen Krimtataren sind die Nachkommen jener Mongolen, die im 13. Jh. weite Teile des östlichen Europas eroberten. Wir besichtigen in Bachtschisaraj den Palast der tatarischen Chane und machen eine Eingewöhnungswanderung, die uns über das orthodoxe Maria-Himmelfahrts-Kloster bis auf den Tafelberg Tschufut Kale mit den Überresten einer alten Höhlenstadt führt. Das Bergplateau mit seinen img Großer Cynyon in den Fels gehauenen Höhlen diente viele Jahrhunderte lang verschiedenen Krimvölkern wie den Chasaren oder Karaimen als Wohnort und Festungsanlage (ca. 4 Std. reine Gehzeit, max. Höhenunterschied: ca. 300 m). Am nächsten Tag wandern wir zur auf 900 m Höhe gelegenen Marmorhöhle, der größten Höhle der Krim. Auf einer ca. einstündigen Wanderung durch diese Tropfsteinhöhle können wir die phantastischen Formen der Millionen von Jahre alten Tropfsteine bewundern (ca. 4 Std., ca. 400 m). Eine weitere Tageswanderung von Bachtschisaraj aus führt uns durch eine lange Schlucht mit bis zu 300 m hohen Felswänden. Die Einheimischen nennen sie Großer Canyon der Krim (ca. 4 Std., ca. 300 m).

5. Tag: vom Aj-Petri-Jajla - dem 1.200 m hoch gelegenen Plateau - bis zum mediterranen Küstenstreifen mit Pinien, Feigenbäumen, Zypressen und Palmen

img Aj-Petri Berg In der Nähe des Großen Canyons beginnt auch unser Aufstieg zum Meer. Durch weitläufige Buchenwälder geht es sanft bergan bis auf die 1.200 m hoch gelegene Aj-Petri-Jajla, eine grasbewachsene Hochebene, an deren gegenüberliegendem Ende wir einige Felszacken mit einem Kreuz erkennen können – den Gipfel des Berges Aj Petri. Hier fällt das Gebirge fast senkrecht ab. Uns eröffnet sich ein grandioser Blick aus der Vogelperspektive auf die Südküste der Krim und das Meer. Nach unten gelangen wir mit der Seilbahn – und finden uns in einer anderen Welt wieder. Die mächtigen bis zu 1.500 m hohen Karstfelsen schirmen diesen Küstenstreifen gegen kalte Nordwinde ab, so dass das Klima mediterran ist. Es wachsen Pinien, Feigenbäume, Zypressen und Palmen. Wir beziehen unser neues Quartier an der Südküste (ca. 6 Std., ca. 700 m).

6. - 10. Tag: Angara-Pass - Demerdshi - Zarenpfad - Liwadija Palast - Datscha von Anton Tschechow - Bajdar-Pass - Auferstehungskirche von Foros - Ruhetag

img Krim_Wandern Nach einem Ruhetag gelangen wir mit einem Bus von unserem Südküsten-Quartier zum Angara-Pass, dem Ausgangspunkt für die Wanderung zum imposanten Demerdshi, einem 1.200 m hohen Berg vulkanischen Ursprungs mit bizarren Felsformationen (ca. 5 – 6 Std., ca. 700 m). Am Besichtigungstag wandern wir auf dem so genannten Zarenpfad mit herrlichen Ausblicken auf die Berge und das Meer bis zum "Weißen Palast" von Liwadija, der Sommerresidenz des letzten russischen Zaren (ca. 1,5 Std., ca. 100 m). Hier fand 1945 die so genannte Jalta-Konferenz der Siegermächte des 2. Weltkrieges statt. Wir besichtigen die Altstadt von Jalta, des größten Kurortes der Krim, und wer möchte kann auch der Datscha des Schriftstellers Anton Tschechow einen Besuch abstatten. Eine weitere Wanderung führt uns über die „Teufelsleiter“ von der Südküste auf ca. 700 m hohe Karstfelsen. Auf dem Plateau wandern wir in luftiger Höhe über dem Meer bis zum Bajdar-Pass, wo wir die malerisch auf einem Felsvorsprung gelegene Auferstehungskirche von Foros besuchen können (ca. 4 Std., ca. 400 m). Am letzten Tag an der Südküste kann man einen Ruhetag einlegen, auf eigene Faust die Küstenorte erkunden oder mit einem Führer eine anspruchsvolle Wanderung zum 1.527 m hohen Tschatyr Dag, einem der höchsten Berge der Krim, unternehmen (fakultativ, ca. 6 – 7 Std., ca. 800 m).


11. Tag: Transfer von der Südküste zu unserem neuen Quartier im Südosten der Krim. Unterwegs kleine Wanderung zum Wasserfall Dshur-Dshur (ca. 2 Std., ca. 50 m).

12. - 14. Tag: Nowij Swjet (Geburtsort des Krimsektes) - Küstenwanderung - Naturschutzgebiet von Nowij Swjet - Genuesische Festung von Sudak - Kellerei von Nowij Swjet - Kara Dag ("Schwarzer Berg") - Bootsausflug (fakultativ)

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Wir besuchen Nowij Swjet, gelegen in einer malerischen Bucht umgeben von felsigen Bergen. Der Ort erhielt im 19. Jh. den Namen „Paradies“. Hier „erfand“ der russische Fürst Golizyn 1878 den Krimsekt. Wir unternehmen eine Küstenwanderung durch das wirklich paradiesische Naturschutzgebiet von Nowij Swjet, durch Wacholderwälder, zu Grotten, bizarren Felsen und lieblichen Buchten (ca. 4 – 5 Std., ca. 250 m). Am Ruhetag können wir die imposante Genuesische Festung von Sudak besichtigen und den edlen Krimsekt direkt in der Kellerei von Nowij Swjet probieren. Die letzte Wanderung führt uns auf den Kara Dag, den Schwarzen Berg (ca. 4 Std., ca. 400 m). Der Kara Dag ist der älteste Vulkan Europas, er erlosch bereits vor ca. 150 Mio. Jahren. Anschließend können wir einen Bootsausflug zu den mächtigen Felsen des Kara Dag unternehmen (fakultativ).

15. Tag: Transfer nach Simferopol. Rückflug nach Deutschland.

Reisebeschreibung.pdf


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CHARAKTERISTIK::

klimarelevante Wirkung der Emissionen des Fluges: 1.080 kg CO2

freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 26,- €

Eingeschlossene Leistungen:

Flugpauschalreise: Flug von diversen Flughäfen in Deutschland nach Simferopol mit der Aeroflot via Moskau/St. Petersburg; 14 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästezimmern (DZ mit Du/WC); alle Transfers auf der Krim; deutschsprachige Reiseleitung; Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm; Infomaterial und Landkarte; hochwertiger Reiseführer; Reisepreissicherungsschein.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Mindestteilnehmer: 6 Personen

Reisetermine 2016:

14.05.-28.05.| 21.05.-4.06.| 11.06.-25.06. | 20.08.-3.09.

Preise pro Person im DZ.:

Preis pro Person im DZ EZ-Zuschlag
1.890,- € 290,- €

klimarelevante Wirkung der Emissionen des Fluges: 1.080 kg CO2
freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 26,- €

Frühbucherrabatt: 100 EUR p.P. bis 31.01.16 und 50 EUR p.P. bis 29.02.16

Anzahlung in % des Reisepreises: 20

Restzahlung fällig: 28 Tage vor Reisebeginn

Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl:
28 Tage vor Reisebeginn

 

 

 

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