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Studienreise: "Deutsche auf der Halbinsel Krim. Geschichte und Gegewart"

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Das größte Land der Welt - Russland steht für großartige Kultur, Landschaften, Paläste, Folklore und Feierlaune. Weitgehend unbekannt dagegen ist, wie viele deutsche Spuren es in Russland zu entdecken gibt. Die Deutschen hatten die über Jahrhunderte hinweg Anteil an der Geschichte Russlands. Von Katharina der Großen bis zu deutschstämmigen Generellen und von Wissenschaftlern bis zum Ingenieur der Transsibirischen Eisenbahn. Tatsächlich haben viele Deutsche das Imperium zwischen Sibirien und dem Polarmeer mitgeprägt. Auch auf der Krim hinterließen neben den deutschen Siedlern viele namhafte Persönlichkeiten, Wissenschaftler und Offiziere, deren Vorfahren deutsch waren, Ihre bedeutungsvollen Spuren. Auf dieser Reise lernen Sie die bedeutenden Persönlichkeiten mit deutschen Wurzeln, die auf der halbinsel Krim einst verweilten oder lebten, ihre persönliche Geschichte sowie die von ihnen hinterlassenen Spuren in der russischen Geschichte kennen.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise (Simferopol - Jewpatorija)

Flug nach Simferopol. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Check-in. Zeit zur freien Verfügung. Abendessen im Hotel. Übernachtung in Simferopol. (ca. 20 km).

2. Tag: Simferopol

Stadtrundfahrt in Simferopol. Besichtigung des botanischen Gartens „Dendropark Salgirka", der vom deutschen Akademiker Peter Simon Pallas angelegt wurde. Danach Besuch des Volkskundemuseums. Vortrag zum Thema "Geschichte der Deutschen auf der Krim". Anschließend Besuch des Heidelberger Hauses.

Abendessen im Hotel. Übernachtung in Simferopol.

Besichtigung der Freitagsmoschee Juma-Jami (Dzhuma-Dzhami). Sie ist der Fläche nach die größte Moschee in der gesamten Ukraine und wurde unter der Leitung des bekannten osmanischen Architekten Mimar Sinan im Jahre 1564 errichtet. Da gerade hier das Zeremoniell der geistlichen Ordination auf den "Khanthron" nach der Bestätigung des jeweiligen Kandidaten in Istanbul stattfand, wird sie auch die Moschee der Khane genannt.

Daneben liegt die Tekke der Derwische aus dem 16. Jahrhundert, die die einzige bis heute erhaltene Tekke auf der Halbinsel Kirm ist. Nach dem Mittagessen besuchen Sie das Stadtmuseum von Jewpatorija. Anschließend Spaziergang entlang der Uferpromenade. Überfahrt nach Sewastopol. Abendessen im Hotel (ca. 93 km).



3. Tag: Jewpatorija

Tagesausflug nach Jewpatorija. Während der Fahrt erfahren Sie die Gründungsgeschichte der Siedlung Kronental (heute Koltschugino), die im Jahr 1810 von den Familien aus Baden, Elsas, Pfalz, Bayern am Rhein gegründet wurde. Zwischenstopp im Kurort Saki. Dort findet ein Treffen mit den Vertretern der deutsch-russischen Industrie-Gesellschaft der Stadt Saki. Weiterfahrt nach Eupatoria. Mittagessen im Café "Ludwigsburg". Nach der Mittagspause Treffen mit Vertretern der deutschen Gesellschaft der Stadt Jewpatorija. Führung ins historische Zentrum des Kurortes mit Besichtigung des Museumskomplexes "Kleiner Jerusalem". Rückkehr nach Simferopol.

Abendessen im Hotel. Übernachtung in Simferopol.

4. Tag: Sewastopol

Stadtrundfahrt/-rundgang in Sewastopol. Besuch des Panorama-Museums mit dem berühmtem Rundgemälde zum Thema Verteidigung Sewastopols während des Krim-Krieges (1853-1856) von Franz Roubaud und seinen Mitarbeitern Leopold Schönchen, Oskar Merté, Karl H. Frosch, Eldring ursprünglich erschaffen wurde (Studenen der beyerischen Kunst-Akademie). Hier erfahren Sie die heldenhaften Geschichten einiger deutschstämmiger Offiziere, wie z.B. Eduard Totleben oder General Juri Schilder-Schuldner. m Anschluss Besuch des archäologischen Nationalpark-Museums «Chersonen von Taurien». Einer der Gründer dieses Freilichtmuseums war Robert Georg Löper.

Ausflug mit einem Touristenboot zu den Buchten von Sewastopol. Mittagessen im Restaurant „Wine Room“. Danach Fahrt zur Siedlung Ljubimovka. Ausflug zu den Weinkellern "Alkadar" mit Weinprobe. Dort erfahren Sie die Geschichte der kommerziellen Weinproduktion auf der Krim, an der u.a. der Unternehmer Fritz Stahl beteiligt war. Rückkehr nach Simferopol. Abendessen im Hotel. Übernachtung in Simferopol.

5. Tag: Bachtschyssaraj - Foros

Check out im Hotel. Fahrt nach Bachtschyssaraj. Auf dem Weg hören Sie die Geschichte von den Ostgoten sowie die Entstehungsgeschichte der Höhlenstädte auf der Krim. Des Weiteren wird das Thema türkisch-russischer Krieg erwähnt. In diesem Kontext erfahren Sie über die Verdienste des deutschstämmigen Christoph Hermann von Manstein, der 1739 zum Generaladjutanten des Generalfeldmarschalls und Ingenieurs, Graf Burkhard Christoph von Münnich von der Zarin Ekaterina II ernannt wurde. Unn selbst die Zarin war deutschstämmig. Ihr ursprünglicher Name lautete Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg. Nach der Ankunft besuchen Sie den Khan-Palast sowie das Uspenskij Höhlenkloster. Zum Mittagessen werden Ihnen traditionelle Krim-tatarische Gerichte serviert. Weiterfahrt nach Jalta. Zwischenstopp in der Nähe der Siedlung Goncharnoe. Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes aus des zweiten Weltkrieg. Zwischenstopp in der Siedlung Foros. Ausflug zum Foroskij Park. Hier verweilte einst der deutschstämmige Maler – Julius Sergius von Klever. Weiterfahrt nach Jalta. Unterbringung im Hotel "Bristol"

Abendessen im Hotel. Übernachtung in Jalta.

6. Tag: Jalta

Spaziergang entlang der Strandpromenade von Jalta an der Palmen wachsen. Besichtigung der lutherischen Kirche von St. Martin (Architekt - Gustav Schreiber). Besuch des Haus-Museums von Anton Tschechow, der mit seiner Frau und in Russland bekannten Schauspielerinnen, Olga von Knipper und seiner Schwester Olga Tchechowa dort lebte. Ausflug zum Livadija-Palast, der letzten Sommerresidenz des Zaren Nikolaus II. Themen: die Romanow-Dynastie und ihre Beziehungen zu Deutschland (Kaiserin Victoria Alix Helena Louise Beatrice von Hessen von Rhein) und die Konferenz von Jalta, auf der über das Schicksal Deutschlands in der Nachkriegszeit entschieden wurde.

Zeit zur freien Verfügung. Abendessen im Hotel. Übernachtung in Jalta.

7. Tag: Alupka – Schwalbenenst - Weinkeller von Massandra - Vortrag

Fahrt nach Alupka. Besuch des Worontsov-Palastes. Der imposante Park entstand unter der Leitung des Botanikers und Gärtners – Carolus Antonius Keebach. Weinproben in den Räumlichkeiten von „Massandra“ in Alupka. Thema: Wissenschaftler Peter Köppen sowie Weinbau auf der Krim

Rückfahrt nach Jalta mit Fotostopp am Schwalbennest. Einer der Besitzer des Schlösschens war u.a. der Baron Leonhard von Steinheil.

Abendessen im Hotel. Übernachtung in Jalta.

8. Tag: Botanischer Garten von Nikita – das Schloss von Massandra

Exkursion im Botanischen Garten von Nikita (Akademiker P. Pallas, P. Köppen, Wilhelm Keller); Thema: die Entwicklung der Pflanzenkunde auf der Krim. Danach Ausflug zum Massandra Schloss von Alexander III. (Architektur: Maximilian von Messmacher)

Abendessen im Hotel. Übernachtung in Jalta.

9. Tag: Landgut – Karabach – Kessler-Schloss - Abreise

Check-out im Hotel. Transfer zum Flughafen Simferopol mit RL. Auf den Weg Besuch des ehemaligen Landgutes „Karabach“ der Familie Köppen-Keller. Besichtigung des Schlosses der Familie Kessler in der Siedlung Lozowoje von dem Architekten Oskar Klausen. Weiteres Thema: "Vater der Mineralogie"- Akademiker Alexander Versmann.

Ankuft am Flughafen. Rückflug.

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von Jewpatorija nach Kertsch

StepMap von Jewpatorija nach Kertsch


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Höhepunkte der Reise:

  • Jewpatorija: Dzhuma-Dzhami Moschee, Tekke der Derwische, karaimische Kenassen
  • Sewastopol: Chersones - UNESCO Weltkulturerbe, Panorama-Museum, Inkerman, Balaklawa
  • Bachtschissaraj - die ehemalige Tatarenhauptstadt mit dem Khan-Palast, Höhlenstadt „Tschufut-Kale“
  • Südküste der Krim: die Kirche von Foros, Liwadija-Palast, Schwalbennest
  • Feodossija (Kaffa): Münzmuseum oder Iwan Aiwasowsiki Museum
  • Kertsch: Spuren des antiken Pantikapej
  • Sudak: Genueser Festung, Nowij Swet
  • Staryj Krym: armenisches Kloster „Surb Hatsch“




Reisetermine 2017:

20.05.-27.05. | 3.06.-10.06. | 10.06.-17.06. | 12.08.-19.08. | 2.09. - 9.09. (andere Termine auf Anfrage)

Preise pro Person im DZ.:

Unterbringung im DZ Unterbringung im EZ
€ 2.450,-* (bei 2 Pers.) € 150,- EZZ
€ 2.150,- (bei 4 Pers.) € 150,- EZZ
€ 1.790,- (bei 6 Pers.) € 150,- EZZ
€ 1.650,- (bei 8 Pers.) € 150,- EZZ
€ 1.545,- (bei 10 Pers.) € 150,- EZZ
€ 1.475,- (bei 12 Pers.) € 150,- EZZ

*Bei 2 Reisegästen in der Gruppe ist keine deutschsprachige Studienreiseleitung von/bis Simferopol vorgesehen (nur örtliche Deutsch sprechende RL)

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Maximale Teilnehmerzahl: 24 Personen

Anzahlung in % des Reisepreises: 20

Restzahlung fällig: ca. 4 Wochen vor Reisebeginn

Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: 45 Tage

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Eingeschlossene Leistungen:

Studienreise: Flug via Moskau / St. Petersburg nach Simferopol und zurück; Flughafentransfer bei An- und Abreise inkl. Gepäck; Alle Transfers auf der Krim einschließlich Gepäckbeförderung; 7 x Nächte in guten bis sehr guten Hotels (3* und 4*) in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC; Verpflegung gemäß Reiseverlauf: Frühstück (7 x), Mittagessen (2 x), Abendessen (7 x); örtliche Reiseführer und Ihre KRIM TOURS-Studienreiseleitung; Eintrittsgelder und Besichtigungen gemäß Programm; Informationsmaterial; Reiseführer Krim vom Trescher Verlag; Reisepreis-Sicherungsschein.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Visum für Russland (95 EUR ohne Verdienstnachweis); Anreise zum Flughafen (Rail & Fly innerhalb Deutschlands, 2. Klasse + 85 Euro p.P. / 1. Klasse auf Anfrage); Trinkgelder, persönliche Ausgaben; Reiserücktrittskosten-Versicherung.

 

 

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Reisebericht 2014


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